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Landesverband des Deutschen Skatverbandes e. V.

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Über das obere Auswahlmenü habt Ihr die Möglichkeit die aktuelle Schiedrichterliste des LV 13 einzusehen. Außerdem gibt euch Holger Bühring (Schiedsrichterobmann des LV 13) unter "Berichte" Einblick in aktuelle Ereignisse.

Schiedsrichterecke

Regelentscheidungen vom Arbeitstreffen der Obleute am 15.03.08 in Altenburg

Vorhand spielt ohne Spielansage aus und hat noch nicht gedrückt.

Nach 4.1.1 beginnt das Spiel mit der Spielansage. Der Spieler darf noch 2 Karten drücken und ein Spiel ansagen. Nach 4.1.2 darf eine ausgespielte Karte nicht zurück genommen werden. Passiert dieser Verstoß in Mittel- oder Hinterhand ist auf Spielverlust zu entscheiden, weil hier unrechtmäßig ausgespielt wurde.


Bei einem Null-Ouvert Hand spielt der Alleinspieler in VH mit Farbe Herz 6mal ohne 9 und Dame und 2mal 7 + 9 Herz 8 aus. Mittelhand wirft die Karten auf den Tisch. Jetzt wird bemerkt, dass die anderen beiden Herzen im Skat lagen.

Alleinspieler gewinnt wegen Spielaufgabe.


Mittelhand sagt Null-Ouvert an, legt die Karten auf den Tisch und sagt die "8" kommt raus.

Nur bei Ouvert-Spielen gilt diese Ansage als Ausspiel. Bei Handspielen gilt weiterhin die auf dem Tisch abgelegte Karte als Ausspiel.


MH reizt VH, VH passt bei 24 und MH sagt Herz Hand an. Jetzt reizt HH 27. Gilt jetzt 3.3.9?

Nein, durch die Handspielansage wurde der Skat nicht sichtbar und es muss weitergereizt werden.


MH ist Alleinspieler, sagt Grand Hand an und legt 2weitere Karten auf den Tisch. Mitspieler fordern wegen falschen Drückens.

Nein, hebt der Spieler bis zur Vollendung des ersten Stiches die Karten wieder aus, wird normal weitergespielt. Liegen nach dem ersten Stich die Karten immer noch, verliert der Spieler sein Spiel nach 4.2.6.


Ein Spieler reizt "Grand Hand". Muss er jetzt, wenn er Alleinspieler wurde, auch dieses Spiel spielen, hätte er ggf. auch gleich Schneider mit ansagen müssen?

Einzig bei der Reizung Grand Hand legt sich der Spieler fest einen Grand Hand zu spielen. Nachdem der Alleinspieler feststeht, muss das noch einmal ordentlich mit Gewinnstufen angesagt werden.


Anfragen der Regelauslegung ans ISkG (Arbeitstreffen 17.03.2007)

Kann ein Kiebitz reklamieren, wenn den Spielern selbst ein Regelverstoß nicht auffällt?

Ja! Da die Spieler den Kiebitz zuvor akzeptiert hatten, müssen sie den Hinweis auch beachten.


Liegt im Streitfall Nr. 136 nicht ein Verstoß gegen ISkO 4.3.5 vor?

Streitfall aus „Der Skatfreund“ 1/2007
Der Alleinspieler sitzt bei einem Herz-Spiel nach dem 8. Stich in Vorhand. Er überlegt lange, welche Karte er zum 9. Stich ausspielen soll. Vorhand führt Kreuz-Bube und Herz-8. Mittelhand hat noch Karo-König und Karo- 9. In Hinterhand befinden sich Herz-Ass und Herz-9. Die Überlegungen von Vorhand dauern Hinterhand zu lange. Sie zeigt ihre beiden Trumpfkarten und erklärt gleichzeitig: "Ich mache noch einen Trumpfstich". Der Alleinspieler verlangt nun wegen Kartenverrats beide Reststiche. Hinterhand stellt fest, dass die Gegenspieler bereits 49 Augen haben und mit seinem Herz-Ass auf 60 Augen kommen. Der Alleinspieler reklamiert, dass Hinterhand mit dem Vorzeigen seiner Karten nicht gleichzeitig auf diesen Umstand hingewiesen hat. Wie ist zu entscheiden?

Nein, der Gegenspieler beansprucht nicht alle Reststiche. Er nimmt eine erlaubte Spielabkürzung vor, bei der er ohne Augen des zweiten Gegenspielers tatsächlich auf mindestens 60 Augen kommen muss.“ Trifft diese Aussage nicht zu, hat der Alleinspieler sein Spiel sofort gewonnen.


Alleinspieler spielt Null ouvert Hand u. a. mit Karo 7, 8, Dame, König und deckt mit der Aussage "ist nicht drin" den Skat auf.

Liegt Karo 9, 10 oder Bube im Skat, hat er eine zulässige Spielabkürzung mit zutreffender einschränkender Erklärung vorgenommen und sein Spiel gewonnen. Liegt keine dieser Karten im Skat, hat er sein Spiel verloren. Dabei ist es unerheblich, wie die Karten bei den Gegenspielern verteilt sind. Alleinspieler verliert dann wegen unberechtigter Skateinsicht nach der Spielansage.


Alleinspieler legt 9 Karten auf, zwei verdeckt als Skat, eine verdeckt extra, sagt sein Spiel an: "Null ouvert – und die spiele ich aus."

Da die Spielansage mit 9 Karten erfolgte ist das Spiel mit der Spielansage verloren. Dabei ist es unerheblich, ob der Alleinspieler die gesondert gelegte Karte ausspielen wollte.


Während des Reizens sagt Hinterhand »Null ouvert Hand«. Sie bekommt das Spiel, nimmt den Skat auf, drückt und sagt: Ich spiele Grand. War Hinterhand verpflichtet einen Null ouvert Hand zu spielen oder konnte sie den Skat aufnehmen und einen Grand ansagen?

Das Skatgericht spricht sich grundsätzlich für das Zahlenreizen aus. Es hat sich aber bei allen Spielern fest eingebürgert, dass anstellte von 23 auch Null gereizt wird. Wenn die Reizung Null für 23 ohne Beanstandung bleibt, müssen auch die weiteren feststehenden Spielwerte für die Nullspiele als Reizwerte anerkannt werden. Da auch hierzu kein eindeutiges Votum der Obleute zustande kam, wurde vereinbart, dass sich das ISkG mit diesem Fall befasst und seine Entscheidung mit diesem Protokoll mitteilt.

Entscheidung des ISkG: Es wird weiterhin entschieden, dass die Ansage von Null-Spielen während des Reizens nicht als Spielansage, sondern nur als Reizwert angesehen werden. Dieses gilt nicht bei der Ansage "hat jemand mehr als Grand Hand". Hier verpflichtet sich der Alleinspieler zur Durchführung eines Grand Hand Spieles.


Karten wurden ordnungsgemäß verteilt. Durch ein Verschulden von Hinterhand hat Vorhand 11 Karten und Hinterhand 9. Diese Kartenverteilung wird noch während des Reizvorgangs festgestellt.

Hinterhand ist Verursacher der Situation. Aus den 11 Karten von Vorhand wird eine Karte gezogen. Hinterhand wird vom Reizen ausgeschlossen. Vorhand und Mittelhand können neu reizen.


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